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Mehr als Pflege – Mit eigener Kindertagespflege setzt Haus Elisabeth ein Zeichen

  • 19. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Seit dem 11. August 2025 wird es im Evangelischen Altenhilfezentrum Haus Elisabeth noch ein bisschen lebendiger: Die neue Kindertagespflege „Marinas Wassergänse“ öffnet ihre Türen. „Es ist ein echtes Herzensprojekt, das hier Wirklichkeit geworden ist“, sagt Einrichtungsleiter Björn Borgmann. „Wir schaffen ein zusätzliches Angebot für unsere Mitarbeitenden und bringen gleichzeitig bewusst Jung und Alt in einem geschützten Rahmen zusammen. Diese Verbindung ist für beide Seiten bereichernd und in dieser Form bislang selten.“


Die Räume im Haus Elisabeth wurden speziell für die Kindertagespflege hergerichtet und durch das Jugendamt abgenommen. Eine enge Zusammenarbeit mit der Pflegeeinrichtung stellt sicher, dass Rücksicht auf den Pflegebetrieb gewahrt bleibt, aber auch gemeinsame Begegnungen ermöglicht werden - zum Beispiel bei kleinen Ausflügen oder generationsübergreifenden Aktionen.


Die neue Kindertagespflege richtet sich vorrangig an Kinder von Mitarbeitenden der Einrichtung. Drei der fünf verfügbaren Betreuungsplätze sind fest für sie reserviert. Darüber hinaus ist eine ergänzende Nachmittagsbetreuung für Schulkinder geplant. Eine große Unterstützung für berufstätige Eltern mit langen oder wechselnden Arbeitszeiten.


Betreut werden die Kinder von Marina Paul, die in diesem Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum als Kindertagespflegeperson feiert. Über 50 Kinder hat sie in dieser Zeit begleitet. Die gebürtige Schleswig-Holsteinerin lebt seit 2004 in Kirchhain und beschreibt ihre Tätigkeit als Berufung: „Es ist ein Geschenk, Familien in dieser frühen Lebensphase begleiten zu dürfen. Ich freue mich sehr, meine Arbeit nun in den neuen Räumen des Hauses Elisabeth fortsetzen zu können. Inmitten eines lebendigen und generationenverbindenden Umfelds.“


 „Pflege ist eine fordernde Aufgabe. Wer sich Tag für Tag für andere einsetzt, braucht Verlässlichkeit auch im Privaten. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Marina Paul eine engagierte und erfahrene Tagespflegeperson für dieses besondere Projekt gewinnen konnten“, so Borgmann weiter. „Für uns ist das ein bedeutender Schritt hin zu einer echten Familienfreundlichkeit im Pflegeberuf und ein starkes Zeichen nach außen.“


Einrichtungsleitung Björn Borgmann freut sich über die neuen Kooperation mit der Kindertagespflegeperson Marina Paul (Foto: Frank Wagner)
Einrichtungsleitung Björn Borgmann freut sich über die neuen Kooperation mit der Kindertagespflegeperson Marina Paul (Foto: Frank Wagner)

Die Ev. Altenhilfe Gesundbrunnen, zu dem das Haus Elisabeth gehört, ist der größte diakonische Altenhilfeträger mit 22 stationären Altenpflegeeinrichtungen, sieben ambulanten Diensten, neun Tagespflegen und Servicewohnungen an insgesamt 20 Standorten in Nord- und Mitthessen sowie dem westlichen Thüringen. Mit insgesamt rund 2.000 Mitarbeitenden unterstützt der Träger fast ebenso viele pflege- und hilfsbedürftige Menschen in der Region.



ree

Text: Björn Borgmann, Evangelisches Altenhilfezentrum Haus Elisabeth

Red. Aufbereitung: Frank Wagner

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